Freitag, 3. Januar 2014

Tschnorchle in Máncora

Heute morgen haben wir zum ersten Mal in Peru verschlafen. 
Um 06:30 Uhr sollte der Wecker klingeln, da unser Collectivo um 07:00 Uhr Richtung Playa Ñuro abfahren sollte. 
Da wir aber Deutsche sind, war ja sowieso klar, dass wir puenktlich zur Abfahrt kommen; ob verschlafen oder auch nicht.
So war es dann im Endeffekt auch.
Wir mussten dann natuerlich noch auf unsere peruanischen und brasilianischen Freunde warten bevor wir endlich abgefahren sind.

Am Playa Ñuro angekommen sind alle Mann auf ein kleines Boot, das uns ein kleines Stueck in Richtung offenes Meer gefahren hat. Ab jetzt konnte man wunderschoene und rieeesige Schildkroeten beobachten (die groesste war 1.35m :-O)

Wir sind dann auch ins Wasser und ein bisschen mit unseren kleinen Freunden geschwommen, die keine Ruecksicht auf Verluste nehmen und man dann auch mal einen Schlag abbekommt. Alles halb so Wild, war super geil!


Danach sind wir zum, laut Tourguide, "schoensten Strand Nordperus" gelaufen. Dort gab es ein, von der Natur geschaffener, Jacuzzi, den wir dann auch sichtlich genossen haben. 
Der Strand war insgesamt auch sehr schoen. 

Uebermorgen fahren wir weiter nach Cuenca, Ecuador und bleiben dort auch fuenf Tage...
Von dort aus werde ich mich dann auch wieder melden.

Bis dann,

Philipp






































Mittwoch, 1. Januar 2014

Máncora

Amigoooos, ¡Feliz Año Nuevo!

seit dem 29.12. sind wir in Máncora. Máncora liegt zwei Stunden noerdlich von Talara/Lobitos. Die "Stadt" erinnert einen etwas an die Alkoholzufluchtsorte (Goldstrand, Ballermann, Lloret...) von den Deutschen. 
Die meisten Peruaner kommen hier her, nur um zu feiern. 
Máncora besteht so ziemlich aus nur einer einzigen Strasse, die hunderte Bars, Clubs, Essensstaende, Bodegas, Hostels und natuerlich Souvenierstaende beherbergt. Oestlich der Strasse gibt es nur eine unbewohnte, bergige Landschaft; westlich liegt schon der Strand. 

Die Wassertemperatur ist hier, im Vergleich zu Lobitos, angenehmer, obwohl wir nur zwei Stunden noerdlich sind. Der Strand ist immer krass gefuellt und man fuehlt sich fast so wie zu Hochsommerzeiten am Jockgrimer Baggersee. Links und Rechts vom eigenen Handtuch sind fuenf Millimeter Platz. 

WIr koennen aber auf eine super Alternative zurueckgreifen: Unser Hosteleigener Swimmingpool. Natuerlich haben David und ich die Poolbar gleich getestet und mit gut bewertet. ;)

Viel haben wir hier noch nicht gemacht; bis auf den Silvesterabend. 
Wir haben uns umgeschaut und mit erstaunen festgestellt, dass nur der Eintritt zu einer groesseren Party 80 Soles kostet (= ca. 30 US$), was uns vieeel zu teuer war. Also haben wir uns entschieden im Hostel zu bleiben, wo aber auch eine Party geplant war, die uns keinen Eintritt gekostet hat. Es waren ziemlich viele Hostelbewohner da und auch Nicht-Gaeste, sodass es dann doch ziemlich voll wurde. Es gab sogar ein Motto: NeonParty, was auch meinen heissen Schnurrbart, Lenas Gesichtstattoo und Davids Armmotiv erklaeren sollte.

Jedenfalls sind wir um halb 12 mit zwei Argentiniern und einer Peruanerin Richtung Strand gelaufen, wo wir dann auch den Start ins neue Jahr gefeiert haben. Danach sind wir zurueck ins Hostel, wo die Party dann auch richtig angelaufen war und haben dort zu Ende gefeiert. 

Heute liegen wir nur ein bisschen rum und haben nichts vor... Aber wir haben fuer einen der naechsten drei Tage eine kleine Schnorcheltour gebucht. Nach der Tour werde ich wahrscheinlich ein kleines Update geben.

Hasta luego,

Philipp





































































Lobitos III

Die letzten Tage in Lobitos und somit auch unsere letzten Tage als Volunteers waren noch einmal eine schoene Zeit.

Wir haben Weihnachten mit unserer Managerin Carla, allen anderen Volunteers und natuerlich unseren Gaesten verbracht.
Zum Weihnachtsmenue gehoerten dann diverse internationale Gerichte und Koestlichkeiten; jeder hat was gekocht und dann haben wir alles geteilt. 
Niederlaendische Linsensuppe, deutsch-britische WanTans mit Guacamole, argentinisch-chilenischer frittierter Fisch, internationale Rindermedaillons mit Reis und niederlaendischem Knoblauch-Camote-Kuerbispurree, deutschem Salat, kanadischem Kaesekuchen und natuerlich deutschem Gluehwein.

Hoert sich alles sehr lecker an; war es auch.

Ansonsten waren wir noch auf einer Party, deren Termin natuerlich auf unseren letzten Tag gefallen ist. Trotzdem war die Party gut und alles.

Ich habe keine Lust mehr zu schreiben...
Bilder sagen mehr:

Dienstag, 17. Dezember 2013

La Casona de Lobitos

La Casona

Guten Morgen liebe Leute,

die Hochzeit, von der es gleich auch Bilder gibt, war richtig cool. Der Braeutigam war ein wiederauferstandener, dennoch gefaelschter Israel Kamakawiwo'ole mit feschen braunen Slippern, weissen Hosen und einem ungebuegeltem weissen Hemd. Die Braut war Hochschwanger und hat sich, wie gerade wahrscheinlich die Tannenbaeume in Deutschland auf den Diskounterparkplaetzen eingepackt werden, in ein Kleid gezwaengt, das allen Anwesenden intime Einblicke in die Welt der peruanischen Dessous gestattete. 

Das Ehepaar und ein engerer familaerer Kreis waren fuer 07:00 Uhr morgens angekuendigt; die Gaeste fuer Mittags um 15:00 Uhr, sodass wir frueher aufstehen und die Zimmer fuer die Gaeste richten mussten. Aus 07:00 Uhr Morgens wurde dann 15:00 Uhr und die zu Trauenden kamen einfach gemeinsam mit ihren Gaesten; vielleicht sogar etwas spaeter... Aber wir sind hier ja auch in Peru: Das Land in dem keine Uhrzeiten existieren. 

Jedenfalls wurden Braut und ihr Kavalier in einem kleinen "Festzelt" getraut, als ploetzlich eine kleine Band aufgetaucht ist, die die musikalische Fuehrung uebernommen hat. Danach wurde der Hochzeitstanz abgehalten, der stark an den eigenen ersten Diskobesuch erinnert hat. Nach dem Essen, das wir probieren durften, sind alle Menschen reingegangen und haben sich einen Stuhlkreis gebaut, von wo aus man immer ein einzelnes Paerchen tanzen sehen konnte. Die restlichen, nicht tanzenden, Menschen haben sich einfach Alkoholinfusionen gelegt und erzaehlt. 





























Ansonsten haben Lena, zwei Kanadier und ich die ganze Woche La Casonas Wand gestrichen. 






















Jetzt folgen einfach noch ein paar Random Bilder:

¡¡¡Weihnachtsstimmung in Talara!!!









Dem Menschen, der sich die Muehe gemacht hat und diese Palme so speziell und toll dekoriert hat, gehoert ein Preis zugesprochen! Super Geile Weihnachtskugel!





Just La Casona






OLIVIA! Keiner weiss wie der Hund wirklich heisst, wem er gehoert oder woher sie gekommen ist. Aber wir lieben sie trotzdem unsere Olivia!



Lena Wollherr in: "Blick in die Zukunft VIII"


MEIN ERSTES WEIZENBIER!!!


Liebe Gruesse an alle Menschen...